Begleitung  Beratung Bildung

Der Hospizverbund am Teutoburger Wald e.V. ist der Zusammenschluss der Hospizgruppen:

Hospizgruppe Borgholzhausen 
Hospizgruppe im Südlichen Landkreis Osnabrück
Hospizgruppe Halle/Westf.
Hospizgruppe Werther/Westf.
Initiative Unbedacht Verstorbene in Werther
Aktuelles

Befähigungskurs Ehrenamtliche Hospizarbeit 2027

Informieren Sie sich über die Ausbildung für ein Ehrenamt in der Hospizarbeit

Infoveranstaltung zum Befähigungskurs 2027

25.08.2026 um 18:00 Uhr in Bad Rothenfelde, Kirchstr. 6
02.09.2026 um 10:00 Uhr in Werther (Westf.), Mühlenwiese 1
14.09.2026 um 18:00 Uhr in Halle (Westf.), Café Gegenüber, Bahnhofstr. 7
14.10.2026 um 19:00 Uhr in Borgholzhausen, Tanfanastr. 2

Link zum Befähigungskurs

Sterbebegleitung

„Du zählst, weil Du da bist. Und Du wirst bis zum letzten Augenblick Deines Lebens eine Bedeutung haben.“
von Cicely Saunders

Hospizarbeit bedeutet die ambulante oder stationäre Begleitung und Unterstützung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase.

Wir besuchen und begleiten Menschen, die oft nur noch eine begrenzte Lebenszeit vor sich haben.
Das kann im häuslichen Umfeld sein, aber auch in einem Krankenhaus oder in einem Alten- bzw. Pflegeheim.

Unsere Besuche werden in individueller Absprache organisiert: Zuhören, Gespräche führen, Vorlesen, oder Ähnliches – wir haben Zeit, um Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen und Zugehörige zu entlasten.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das Thema Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens zu sehen. Sie können unser Angebot der Begleitung kostenlos und unabhängig von Konfession, Nationalität und Alter nutzen. Wir unterliegen in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit der Schweigepflicht!



Trauerbegleitung

„Wenn ich jetzt mit jemanden reden könnte!“ Der Verlust eines geliebten Menschen löst die widersprüchlichsten Gefühle in uns aus, die Welt verändert sich von heute auf morgen völlig. Manchmal, wenn die Gefühle zu stark werden, ist es hilfreich, mit jemandem reden zu können.

Wir beraten Sie unverbindlich und danach entscheiden Sie, ob und welche Unterstützung Sie in Anspruch nehmen möchten.

Trauertreff: Zeit und Raum für Trauernde
jeden 3. Samstag im Monat, 15:00-16:30 Uhr
Pfarrheim St. Michael an der Katholischen Kirche
Ravensberger Str. 62
33824 Werther/Westf.
Informationen und Anmeldung unter Tel.: 0178 120 1988

Trauer- und Begegnungsbank auf dem Friedhof Borgholzhausen
Gesprächsangebot mit ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen
jeden letzten Freitag im Monat von 15:00 bis 16:00 Uhr

Beratung

Wir bieten allgemeine Informationen und Hilfestellung bei der Erstellung von Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen an.

Zusätzlich begleiten wir Gespräche nach §132g SGB V und unterstützen bei der Versorgung am Lebensende im Rahmen des Betreuungs- und Versorgungskonzepts (BVP). Bei schwierigen Versorgungsproblemen und dem Aufbau eines Betreuungsnetzes stehen wir beratend zur Seite.

Selbstverständlich wird jedes Gespräch vertraulich behandelt.

Initiative Unbedacht Verstorbene in Werther

Es gibt Menschen, die alleinstehend sind, zurückgezogen leben und zu Lebzeiten nicht ihre Beerdigung geplant oder durch eine Bestattungsverfügung geregelt haben.
Diese Menschen werden von den Kommunen bislang anonym und ohne dass ihr Name noch einmal öffentlich genannt wird, beigesetzt.
Wir denken, dass jeder das Recht auf eine würdige Bestattung hat, in der der Name noch einmal genannt wird und Nachbarn, Kollegen, Freunde sich verabschieden können.
Jeder Mensch hat einen Namen und jeder hinterlässt eine Spur. Auch wenn wir die Verstorbenen nicht persönlich gekannt haben, so waren sie Teil unserer Gemeinschaft oder zumindest Bürgerinnen und Bürger derselben Stadt – manchmal sogar Nachbarn.
Nach dem Vorbild der Bielefelder Initiative „Unbedacht Verstorbene“ haben sich in Werther einige Menschen zusammengefunden, die dies ändern möchten. Wir treten für eine andere Sorgekultur und ein offenes Sprechen über den Tod ein.
Warum? Warum sich einsetzen für jemanden, der schon tot ist? Die Initiative Unbedacht Verstorbene in Werther geht davon aus, dass jeder Mensch eine Spur hinterlässt. Niemand ist ohne Namen.Wer wir sind:
Zum Start gehören zu unserer Initiative: Beate Dirkschnieder, Werner Glenewinkel, Silvia Mehring und Dorothea Wenzel sowie weitere interessierte WertheranerInnen.
Was wir wollen:
Wir möchten für unbedacht Verstorbene – also Menschen, die keine Anzeige, keinen Grabstein und kein Abschiednehmen bekommen – eine würdige Bestattung zeitnah ausrichten.
Was wir brauchen:
Wir möchten viele BürgerInnen sensibilisieren, unbedacht Verstorbenen ein würdiges Begräbnis und Gedenken zu ermöglichen. Dazu brauchen wir ein breites Bündnis sowie finanzielle Unterstützung.
Ein kostengünstiges Begräbnis, ein Namensstein, eine Trauerfeier, die Anmietung der Friedhofskapelle – all das muss finanziert werden. Daher bitten wir um Ihre Spende.
Spendenkonto:
Kreissparkasse Halle
IBAN: DE 20 4785 3520 0003 5658 50
Stichwort: Unbedacht Verstorbene

Beate Dirkschnieder

Fon: 05203 5259
Mobil: 0172 9732076
E-Mail: beatedirkschnieder@gmail.com

Werner Glenewinkel

Fon: 05203 883454
E-Mail: werner.glenewinkel@t-online.de

Schulungs- und Weiterbildungsangebote

Für all unsere Schulungs-und Weiterbildungsangebote ist eine Anmeldung erforderlich:
info@hospizverbund.de oder 05425/955199

Ehrenamt verbindet Menschen!

Befähigungskurs Hospizarbeit

Der Befähigungskurs besteht aus einem Basiskurs (20 Unterrichtsstunden) und einem Aufbaukurs (80 Unterrichtsstunden).
Zielgruppe sind Personen, die bereit sind, eine hospizliche Haltung zu entwickeln, d.h.:
– sich persönlich mit den Themen Krankheit, Sterben, Tod, Verlusterfahrung und Trauer auseinanderzusetzen;
–  eigene Erfahrungen und die anderer zu reflektieren und zu respektieren;
–  sich auf das Lernen in der Gruppe einzulassen;
– sich an den Bedürfnissen der schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Nahestehenden zu orientieren und das eigene Handeln danach auszurichten;
– verbindlich und verlässlich im Rahmen der Strukturen eines ambulanten Hospizdienstes mitzuwirken.
Der nächste Befähigungskurs Hospizarbeit beginnt am 15. Januar 2027
Informationen und Anmeldung unter Tel.: 05425 955199

Basiskurs
Donnerstag 14.01.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Freitag 015.01.2027 15.00 – 19:00 Uhr
Samstag 16.01.2027 09.30 – 15.30 Uhr
Montag 18.01.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Aufbaukurs
Mittwoch 27.01.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 03.02.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 10.02.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 17.02.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 24.02.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 03.03.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 10.03.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag 13.03.2027 09:00-15:30
Mittwoch 17.03.2027 18:00-21:00 Uhr
Mittwoch 07.04.2027 18:00-21:00 Uhr
Mittwoch 14.04.2027 18.00-21.00 Uhr
Mittwoch 21.04.2027 18.00-21.00 Uhr
Mittwoch 28.04.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Mittwoch 02.06.2027 18.00-21.00 Uhr
Mittwoch 09.06.2027 18:00-21:00 Uhr
Samstag 12.06.2027 09:00-15:30 Uhr
Mittwoch 16.06.2027 18:00-21:00 Uhr
Mittwoch 23.06.2027 18.00 – 21.00 Uhr
Freitag 25.06.2027 15:00-16:30 Uhr
Freitag 25.06.2027 17:00-19:15 Uhr Abschlussfeier

Letzte Hilfe ist so wichtig wie Erste Hilfe

Letzte Hilfe Kurs

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. Obwohl die meisten Menschen sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der grösste Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
Wir bieten einen Basis-Kurs zur Letzten Hilfe an in dem Bürgerinnen und Bürger lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Ende des Lebens tun können.

Wissen um Letzte Hilfe und Umsorgung von schwerkranken und
sterbenden Menschen muss (wieder) zum Allgemeinwissen werden.

Kursaufbau
Der Kurs besteht aus vier Unterrichtseinheiten (Modulen) zu jeweils 45 Minuten. 
Modul 1: Sterben als ein Teil des Lebens
Modul 2:Vorsorgen und entscheiden
Modul 3: Leiden lindern
Modul 4: Abschied nehmen

Termin und Ort

Dienstag, 29.09.2026, 14:00 bis 18:00 Uhr
Gemeindehaus Ev.-luth. Kirchengemeinde Hilter am T. W.
Kirchplatz 4, 49176 Hilter am T.W.

Link zur Website
Letzte Hilfe ist so wichtig wie Erste Hilfe

Letzte Hilfe Kurs
für Kids und Teens

Kinder und Jugendliche begegnen Krankheit und Sterben im Alltag und möchten darüber sprechen, meist fehlt aber die Gelegenheit.
Letzte Hilfe Kids & Teens vermittelt Basiswissen und Orientierung sowie einfache Handgriffe für die Begleitung schwerstkranker Menschen.

Inhalt

· Normalität von Krankheit und Sterben als Teil des Lebens
· interaktiv, spielerisch und praktisch
· mögliche Beschwerden, die Teil einer Krankheit oder des Sterbeprozesses sind kennenlernen
· Hilfe leisten
· Möglichkeiten und Grenzen erkenn
Für viele Menschen ist der Tod ein Tabuthema.
Unsere Letzte Hilfe Kurse für Kids und Teens bieten altersgerechte Informationen und Austausch, um Ängste zu reduzieren, Sicherheit zu gewinnen und gesellschaftliches Engagement zu fördern.

Zielgruppe
Kinder und Jugendliche im Alter von 8-16 Jahren.
Die Kurse sind individuell an die Altersstufen angepasst.
Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen, Vereine

Termin

4 Unterrichtseinheiten
Termine auf Anfrage

Link zur Website
Weiterbildung

Palliative Praxis

In der häuslichen und stationären Pflege kommt den betroffenen Menschen noch zu wenig palliative Hilfe und Sterbebegleitung zugute. Das liegt oft auch daran, dass viele Mitarbeiter nicht über spezielle, für die Begleitung alter Menschen geeignete Fachkenntnisse verfügen. Eine palliative Versorgung und Begleitung ist noch allzu häufig auf die Anwendung durch Spezialisten angewiesen, so dass sich eine Palliative Praxis dort, wo alte Menschen leben und sterben, noch nicht durchsetzen konnte. Dies gilt auch für die wachsende Gruppe der Demenzkranken und die eine spezielle Form der Palliativversorgung benötigt. Vor diesem Hintergrund hat die Robert-Bosch-Stiftung zusammen mit ausgewiesenen Experten das interdisziplinäre Curriculum Palliative Praxis entwickelt. Dieses Curriculum berücksichtigt die notwendige Zusammenarbeit der Berufsgruppen, die im Versorgungsprozess beteiligt sind, ebenso auch den jeweiligen Kenntnisstand der Schulungsteilnehmer. Die Schulung erfolgt nach der Storyline-Methode. Es handelt sich um eine zertifizierte Fortbildung der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V.

Seminar für Betriebe und Vereine

Trauer im Betrieb

Bestehen in Ihrem Betrieb die Zeit und der Raum über solche Ereignisse zu sprechen? Können Betroffene offen über die Auswirkung von belastenden Verlusten sprechen? Ein offener Umgang mit den Themen Sterben, Tod, Trauer und Trösten wirkt sich positiv auf das Betriebsklima und somit auch auf die Motivation und Zufriedenheit der Betriebsangehörigen aus. Unternehmen, die sich frühzeitig auf solche schweren Situationen vorbereiten, können längere Arbeitsausfälle vermeiden.

Termin und Ort

2×8 Unterrichtsstunden Inhouseschulung oder Büro der Hospizgruppe

Projektwoche für Grundschulen

Hospiz macht Schule

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ wurde 2005 von der Hospizbewegung Jülich e.V. im Rahmen eines Bundesmodellprojektes initiiert. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt war von Anfang an ein voller Erfolg. Seit 2007 wird „Hospiz macht Schule“ durch die Bundes-Hospiz-Akademie gGmbH evaluiert und weiterentwickelt. Bisher haben über 650 Projektwochen an Grundschulen in der BRD stattgefunden.
Die die Bundes-Hospiz-Akademie gGmbH ist auch für die Ausbildung der Ehrenamtlichen verantwortlich, die dann „Hospiz macht Schule“ als eine 5 Tägige Projektwoche in Grundschulen in den Klassen 3-4 durchführen können.
In dem Konzept der Projektwoche Hospiz macht Schule gehen mindestens fünf oder 6 Ehrenamtliche der Hospizgruppe Borgholzhausen für fünf Tage gemeinsam als Team in eine Schulklasse. Die Projektwoche hat an jedem Tag einen neuen Themenschwerpunkt. Diese sind:
1. Tag: Werden und Vergehen – Wandlungserfahrungen
2. Tag: Krankheit und Leid
3. Tag: Sterben und Tod
4. Tag: Vom Traurig-Sein
5. Tag: Trost und Trösten


5×3 Unterrichtseinheiten
Termine nach Absprache

Spenden

Spendenkonto:

Hospizverbund am Teutoburger Wald e.V.

Kreissparkasse Halle/Wiedenbrück

IBAN DE20 4785 3520 0003 5658 50
BIC WELADED1WDB

Kontakt

Hospizverbund am Teutoburger Wald e.V.
Tanfanastraße 2 
33829 Borgholzhausen
Telefon: 05425 955199
E-Mail: info@hospizverbund.de


Monika Riepe

Koordinatorin
Hospizgruppe Werther
Hospizgruppe Südlicher Landkreis Osnabrück


Diplom Pflegepädagogin
Palliative Care Pflegefachkraft 
Kursleitung Palliative Care
Moderatorin Palliative Praxis


Mühlenwiese 1
33824 Werther (Westf.)
Telefon: 0178/1201988
monika.riepe@hospizverbund.de

Sigrid Ellerbrake

Koordinatorin
Hospizgruppe Halle/Westf


Palliative Care Pflegefachkraft


Telefon: 0175/3303468
sigrid. ellerbrake@hospizverbund.de

Hanna Hüsing

Koordinatorin
Hospizgruppe Borgholzhausen
Hospizgruppe Südlicher Landkreis Osnabrück


B.A. Gesundheit
Palliative Care Pflegefachkraft 


Tanfanastr. 2
33829 Borgholzhausen
Telefon: 0151/17777639
hanna.huesing@hospizverbund.de